Die Geschichte von Marius Venter 

Was heute eine gewachsene Herde, neue Weideflächen und enge Partnerschaften mit anderen landwirtschaftlichen Betrieben verbindet, begann ursprünglich mit einer einfachen Idee: Flächen sinnvoll, nachhaltig und naturnah zu bewirtschaften.


Mit 18 Jahren entstand der Wunsch, vorhandene Weiden auf eine natürliche Weise zu nutzen. Die Rinder kamen erst später dazu – doch aus einer praktischen Entscheidung wurde schnell eine echte Leidenschaft.


Die Wahl fiel bewusst auf Hochlandrinder (Highlands) – eine besondere und charakterstarke Rasse, die oft mit Galloways verwechselt wird, aber ihren ganz eigenen Charme mitbringt. Neben ihrer beeindruckenden Erscheinung passte vor allem die Form der Mutterkuhhaltung perfekt zum eigenen Konzept: naturnah, ruhig und im Einklang mit Tier und Fläche.


An die ersten Jahre erinnert sich Marius besonders gern zurück. Mit gerade einmal fünf Tieren begann die eigene Herde und aus diesen ersten Tieren entstand später die Zucht. Vor allem die ersten kleinen Kälbchen sind bis heute unvergessen und zeigen, wie aus einer Idee Schritt für Schritt etwas Größeres entstanden ist.


Von Anfang an stand nicht die reine Tierhaltung im Mittelpunkt, sondern der Anspruch, den Tieren ein möglichst natürliches Leben zu ermöglichen. Die Hochlandrinder leben ganzjährig draußen in der Natur und erhalten täglich frisches Futter aus eigener Erzeugung. Gleichzeitig ist es Marius wichtig, dass die Tiere menschennah aufwachsen, nicht scheu, sondern ruhig, zutraulich und mit Vertrauen.


Heute blickt Marius stolz auf das zurück, was entstanden ist: Die Herde ist gewachsen, immer mehr Weideflächen kamen hinzu und über die Jahre wurde ein Name aufgebaut. Besonders wertvoll sind dabei die Partnerschaften mit anderen landwirtschaftlichen Betrieben, von Imkereien bis hin zu Jägern – und das gemeinsame Ziel, regionale Landwirtschaft nachhaltig weiterzudenken.


Was mit einer Idee begann, ist heute viel mehr geworden: eine Leidenschaft, die jeden Tag weiter wächst.

Ich finde den Satz „Nicht zu verwechseln mit den Galloways“ übrigens sympathisch, für die Website könnte man daraus sogar einen kleinen Infokasten machen:

„Übrigens: Unsere Hochlandrinder (Highlands) werden häufig mit Galloways verwechselt, unterscheiden sich aber deutlich in Aussehen, Charakter und Haltung.“




Hochlandrinder (Highlands) vs. Galloways: 

die Unterschiede 

Obwohl beide Rassen oft verwechselt werden, unterscheiden sie sich in einigen Punkten deutlich: 

Unterschiede

 Woran erkennt man sie sofort? 

  • Siehst Du Hörner und lange Haare → meistens Hochlandrind (Highland).
  • Siehst Du ein zotteliges Rind ohne Hörner → oft Galloway.

Warum viele Hochlandrinder so besonders finden 

Viele mögen an Highlands genau diese Kombination aus: 

  •  natürlicher Haltung 
  •  ruhigem Charakter 
  •  markanter Erscheinung 
  •  ursprünglichem Aussehen 
  •  enger Bindung innerhalb der Herde 

Und ein kleiner Funfact:

Die langen Haare der Hochlandrinder helfen ihnen, auch bei Wind und Kälte draußen zu leben – deshalb brauchen sie oft weniger Fettreserven als viele andere Rassen. 


 
Hochlandrinder (Highlands) und Galloways werden häufig miteinander verwechselt – dabei unterscheiden sich die beiden Rassen deutlich.

Hochlandrinder erkennt man meist sofort an ihren langen, geschwungenen Hörnern, ihrem langen, zotteligen Fell und der typischen Stirnfranse, die ihnen ihr markantes Aussehen verleiht. Ursprünglich stammen sie aus den schottischen Highlands und wirken oft etwas imposanter, ursprünglicher und „wilder“. Ihr Charakter wird häufig als neugierig, ruhig und menschenbezogen beschrieben. Durch ihr dichtes Fell und ihre Robustheit eignen sie sich hervorragend für die ganzjährige Freilandhaltung.

Galloways hingegen wirken meist kompakter und ruhiger im Erscheinungsbild. Sie sind in der Regel hornlos und besitzen ein dichtes, gleichmäßigeres Fell ohne die langen Deckhaare der Hochlandrinder. Ursprünglich kommen sie aus der Region Galloway in Schottland. Auch sie gelten als sehr robuste Weidetiere und sind für die Freilandhaltung bestens geeignet. Im Wesen werden sie häufig als ruhig und eher zurückhaltend beschrieben. Charakteristisch ist außerdem ihr rundlicher Körperbau, ohne die typische „Mähne“ der Highlands.